KI im Unternehmen einführen

Von der Idee zum messbaren Ergebnis

1. Plötzlich KI-verantwortlich — die ersten 90 Tage

Es beginnt meistens mit einem Satz im Vorbeigehen. „Kümmern Sie sich doch mal um das Thema KI." Manchmal fällt er in einer Geschäftsführungssitzung, manchmal steht er in einer E-Mail mit drei Personen im Verteiler.

2. Was KI heute realistisch kann — und was nicht

Du hast jetzt eine Systemliste und weißt, was im Haus läuft. Als Nächstes kommen die Wünsche: aus jeder Abteilung Ideen, was man „mit KI machen" könnte.

3. Ausgangslage klären: Was dein Unternehmen wirklich tragen kann

Du hast eine Kandidatenliste, und du kannst inzwischen beurteilen, welche Vorschläge strukturell tragen. Trotzdem fehlt eine Antwort: Kann dein Unternehmen das gerade stemmen — heute, mit den Leuten und Systemen, die da …

4. Use Cases systematisch finden: Von der Ideenwand zur belastbaren Liste

Ideen gibt es genug. Nach einem halben Tag Workshop hängen dreißig Zettel an der Wand, alle klingen vernünftig, und niemand kann sagen, welche drei davon man angehen sollte.

5. Nutzen ehrlich rechnen: Der vollständige Rechenweg

Du hast Kandidaten mit fünf Pflichtangaben. Jetzt wird gerechnet — und zwar so, dass jemand die Rechnung nachvollziehen und dir widersprechen kann.

6. Aufwand realistisch schätzen: Daten, Technik, Change, Integration, Regulatorik

Der Nutzen steht. Jetzt die andere Seite — und die ist unangenehmer, weil sie sich einer naheliegenden Frage entzieht.

7. Priorisieren mit der Nutzen-Aufwand-Matrix: Vier Felder, eine Rangfolge, drei Fallstricke

Beide Achsen stehen. Aus Lektion 5 kommt der Nutzen-Score, aus Lektion 6 der Aufwand-Score. Jetzt werden sie zusammengeführt — und das ist der Moment, in dem die meisten Präsentationen enden und die meisten …

8. Den Bewertungs-Workshop moderieren: damit nicht die lauteste Stimme gewinnt

Du hast eine Methode. Nutzen, Aufwand, Grenze, Rangfolge. Was noch fehlt, ist der schwierigste Teil: Die Zahlen müssen von Menschen kommen, die im selben Raum sitzen und unterschiedliche Interessen haben.

9. Umsetzen: vom Quick Win zum Projekt

Der Workshop ist vorbei. Auf dem Tisch liegen drei bewertete Fälle, jeder mit einem Namen, einem Termin und einem Zielwert.

10. Wirkung nachweisen: KPIs und Reporting

Die Frage kommt spätestens im zweiten Quartal nach der Einführung, und meistens beiläufig: Was hat das jetzt eigentlich gebracht?

11. EU AI Act pragmatisch: was wirklich gilt

Seit dem Sommer 2026 hörst du in Unternehmen einen Satz, der bequem klingt und in die Irre führt: Der AI Act ist ja verschoben.

12. Dein persönlicher Fahrplan — und der Abschlussnachweis

Elf Lektionen liegen hinter dir. Wenn du sie durchgearbeitet hast, kannst du etwas, das in den meisten Unternehmen niemand kann: